28. Mai 2013

Das Sterben der Bilder - Britta Hasler






Titel: Das Sterben der Bilder
Autor: Britta Hasler
Ebook, 539 Seiten
ISBN:  978-3-95520-090-9
Preis: 6,99€
Verlag: Dotbooks



Klappentext:
„Glauben Sie, dass es derselbe Täter ist wie bei diesem Mord mit der Giftschlange und bei dem Mann, der letzte Woche mit den Pfeilen im Körper gefunden wurde?“
Wien, 1906. Die Stadt lebt in Angst vor einem Serienmörder, der seine Opfer scheinbar zufällig auswählt – und sie dann brutal und effektvoll tötet. Zur gleichen Zeit wird dem arbeitslosen Julius Pawalet überraschend eine Stelle im Kunsthistorischen Museum angeboten. Julius' Leben wendet sich weiter zum Guten, als er die junge Krankenschwester Johanna kennenlernt – doch schon bald fallen ihm Details der Morde auf, die auf seinen neuen Arbeitsplatz hinweisen, in dem nicht alles mit rechten Dingen zugeht …

Prachtvoll. Morbid. Erschreckend.
Ein Roman wie ein Gemälde.

Meine Meinung
Britta Hasler erzählt hier die Geschichte eines Serienmörders, der im Jahr 1905 in Wien sein Unwesen trieb und perfide Morde anhand von bekannten kunsthistorischen Bildern nachstellte. Ein Mörder der grausame Taten vollbrachte, denen wir als Leser fast "hautnah" beiwohnen konnten.
Alle Protagonisten haben ihre ganz eigenen gut beschriebenen Charakterzüge. Wer die Seite der Autorin besucht hat, weiß zudem, dass nicht alle Charaktere gänzlich frei in ihrem Verhalten erfunden sind, sondern dass dies auch einen wahren Kern beinhaltet. Für mich persönlich macht es die Sache dadurch noch ansprechender.

Ich war persönlich kein großer Krimi Leser aber dieser hat mich einfach gefesselt. Vieles war absolut nicht vorhersehbar und die Autorin glitt immer wieder in eine völlig andere Richtung, sodass ich mir nie sicher war, ob ich mich auf dem richtigen Pfad befand.
Ja, bis wieder ganz plötzlich neue Erkenntnisse ans Licht kamen, die meine alten weit in den Schatten stellten.

Ich kann wirklich sagen, dass es ein Krimi ist, den ich von der ersten bis zur letzten Seite aufgrund der Spannung und der verschachtelt erzählten Geschichte nicht zur Seite legen konnte und in vollen Zügen "genossen" habe.

Britta Hassler ist mit ihrem Debütroman ein wirklich spannende Erzählung gelungen, die zudem noch ein Hauch des alten Wiens um 1905 umgibt und ich hoffe sehr, dass wir auch weiterhin von ihr hören werden.

Mein Fazit
Ich kann dieses Buch jedem Krimi aber auch Thriller Fans wärmstens ans Herz legen. Hier lebt die Spannung von Anfang bis Ende...




Von mir gibt es: 5 von 5 Pfoten

Ich danke dem dotbooks Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Bild und Klappentext: (c) dotbooks  Quelle
Icon Paw (c) The IconBlock Ltd. Quelle

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